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Die Europa-AG in Finnland: Der Start des Erasmus+ Projektes

„Finnen sind warm, offen und aufrichtig“ - diesen Satz auf dem Internetportal www.visitfinnland.com konnten Vertreter unserer Europa-AG direkt vor Ort erleben. Im Rahmen des aktuellen Erasmus+Projektes „Our rights, alright?!“ trafen sich die teilnehmenden Schulen aus Portugal, Polen, Zypern, Italien und Deutschland an der Helsingin Yhteislyseo zur Projektarbeit zum Thema Kinderrechte.

Was sind Kinderrechte? Welche Rechte sind in den verschiedenen Chartas der UNO und der EU festgeschrieben? Welche Rechte sind uns bekannt – welche nicht? Gibt es Rechte, die wir für zentral erachten? Diesen Fragen wurde im Rahmen eines Symposiums in der Woche nachgegangen und es stellte sich heraus, dass das Recht auf Bildung sowie das Recht auf gewaltfreies Aufwachsen von allen Ländern unter die Top 5 gewählt wurden.

Amnesty international war Thema einer weiteren Präsentation im Rahmen des Treffens. Die Ortsgruppe Helsinki versuchte bei den 12-15-jährigen Schülern und Schülerinnen den Blick für Menschenrechtsverletzungen in Europa und der Welt zu schärfen. An einem weiteren Tag wurden Spenden gesammelt, für die die Kinder aktiv Leistungen erbrachten: sie halfen in der Mensa der Schule, im Sprachunterricht des Gymnasiums, bakten Kuchen und Muffins oder gingen Eltern und Nachbarn im Garten zur Hand. Der Gesamterlös der Aktion wurde an Amnesty International gespendet.

Neben den themenbasierten Aktionen kam aber die Freizeit auch nicht zu kurz. Als Höhepunkt kann sicherlich der Ausflug in den Nuuksio-Nationalpark angesehen werden. Hier trugen teambildende Spiele, aber auch Wettkämpfe der Ländergruppen untereinander zum guten Klima der Woche bei. Deutschland war hier mehrfach erster oder zweiter Sieger: im Zeltaufbauen gaben wir uns nur den Finnen geschlagen, das Siegerfoto zum Thema „Beautiful Nature“ stammt aus dem Apparat von Helena Schulze-Ameling, im Kahoot-Quiz zum Themenbereich Finnland wussten unsere Schülerinnen und Schüler ebenfalls mehr als alle anderen Länder.

Den Abschied versüßte am Freitag dann ein Rundgang durch die Schokoladenfabrik Fazer mit anschließender Verköstigung „all you can eat“. Auf der Abschiedsparty am Abend entstand der Eindruck, dass sich die mehr als 70 Teilnehmer schon sehr lange kannten.

Bis zum nächsten Treffen der Europa-AG in Rom werden nur wenige Wochen vergehen. Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen mit den liebgewonnenen Erasmus+ Mitstreitern!

 

Fr. Dr. Wolf

 

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Kinderrechte hier und in Europa – das neue Erasmus+ Projekt an der Canisiusschule

Große Freude an der Canisiusschule: Auch in den kommenden beiden Jahren werden unsere Schülerinnen und Schüler in den Genuss der Teilnahme an einem Erasmus+ Projekt kommen. Es ist bereits das fünfte europäische Bildungsprojekt in Folge, an dem die Schule nicht nur teilnimmt, sondern das sie auch hauptverantwortlich für die aus sechs europäischen Ländern stammenden teilnehmenden Schulen koordiniert.

Nach den erfolgreichen und für die teilnehmenden Jugendlichen in der Europa-AG äußerst bereichernden Vorgängerprojekten „The Magic Touch“, „Go for Europe“ und  "The Future-Me“ stand für die Schule fest, dass man sich regelmäßig weiter bewirbt. Das Thema für das neue Projekt war in Kooperation mit den Partnerschulen schnell gefunden: „Our rights, alright?!“ Kinderrechte - ein aktuelles Thema an vielen Schulen Europas.  

Gemeinsam planten die Lehrerinnen und Lehrer noch im Jahre 2017 die einzelnen Etappen des Projektes, was gar nicht so einfach war: Die Vielschichtigkeit der Thematik unseres Projektes stellte und vor nicht unerhebliche Herausforderungen. Das Recht auf Bildung, das Recht auf Gewaltfreiheit, diese Rechte sind vielen Menschen bekannt. Dass es aber auch ein Recht auf Ruhe und Freizeit gibt, das war auch den Lehrern neu. Jeder einzelne Aspekt würde für ein eigenes Projekt reichen. Auf die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wartet in den beiden kommenden Schuljahren somit vielseitiges Programm, welches auf dem ersten Treffen in Finnland im Detail geplant wurde (siehe Folgebericht).  

Die Projektkoordination der Antragstellung, Durchführung, die Aktionen der Europa-AG sowie die finanzielle Abrechnung liegt in den Händen der Gesamtkoordinatorin Dr. Andrea Wolf.  Die Erasmus+ Projekte werden von der Europäischen Union großzügig finanziert und ermöglichen Schülerinnen und Schülern die gemeinsame Arbeit an europäischen Themen und Begegnungen mit Jugendlichen aus anderen Ländern Europas.

Die Europa-AG der Canisiusschule besuchen über den Zeitraum von zwei Jahren 21 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8, sowie 4 Schülerinnen der Jg. 7. Sie befinden sich im regelmäßigen Austausch mit ca. 150 Schülern und Schülerinnen aus Portugal, Zypern, Finnland, Polen und Italien, und eine Delegation jeder Schule trifft sich zur Projektarbeit mehrmals im Jahr an einer der Partnerschulen.

 Frau Dr. Wolf

 

 



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