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Du bist ein Segen!

Nach einem beeindruckenden Schulgottesdienst, in dem nachdrücklich Frieden, Toleranz und die Bewahrung der Schöpfung eingefordert wurden, verabschiedete sich die Schulgemeinde von ihrer Schulseelsorgerin Jutta Feldmann mit 'standing ovations'. Hatte sie während des Gottesdienstes noch jedem einzelnen Mitglied der Schulgemeinde klargemacht, er bzw. sie sei ein Segen, so spürte man nun die Botschaft an sie: Jutta, Du bist ein Segen!

Stellvertretend für die vielen individuellen Gedanken und guten Wünsche soll an dieser Stelle der Beitrag Ulrike Wiesbrock-Rupperts stehen:

 

Liebe Jutta!  

Eigentlich hatte ich mir das ganz anders vorgestellt. Ich habe gedacht, mit deinem Engagement in der Schulseelsorge an unserer Schule, das ginge immer so weiter. Und wenn schon einer von uns beiden die Schule verlässt, so dachte ich, wäre ich das, wenn ich denn mal in den Ruhestand gehe. Nun ist es anders gekommen und du hast sicher gute Gründe, warum du dich entschieden hast,  nach Dülmen zu gehen, um dort als Schulseelsorgerin zu arbeiten.

Aber wir können und wollen dich nicht gehen lassen, ohne dir von Herzen „Danke“ zu sagen.

  • Danke, dass du unsere Schulgottesdienste bereichert hast durch deine lebendigen Predigten. Du hast es verstanden, bei jedem Thema, das die Schüler sich ausgesucht hatten, den Punkt zu finden, an dem es spannend wird. Du hast eine Sprache gefunden, die nah bei den Schülern und den Lehrern ist. Und es kamen immer Erfahrungen aus unserem Alltag zur Sprache, über die es sich lohnt, weiter nachzudenken. Sehr oft haben Schüler und Lehrer richtig aufgemerkt, wenn du wieder mal die entscheidenden Fragen gestellt hast.
  • Aber du bist nicht bei unseren alltäglichen Erfahrungen stehen geblieben. Du konntest uns darauf aufmerksam machen, dass es eine Wirklichkeit hinter diesen Erfahrungen gibt, dass es mehr gibt als das, was wir sehen und anfassen können: dass es Liebe und Vertrauen gibt, dass es sich lohnt, auf andere zuzugehen  und nicht zuletzt, dass da ein Gott ist, der uns Menschen mit seiner unbegrenzten Liebe entgegenkommt. – Und deshalb haben dir Schüler und Lehrer jeden Mittwoch gerne zu gehört und werden dich sicher vermissen.
  • Und was ich auch noch unbedingt sagen wollte: Danke für die vielen tollen kleinen Filme, die du uns gezeigt hast. Ich habe mich immer gefragt, wie du da dran kommst und als ich dich einmal danach fragte, hast du nur achselzuckend gesagt, dass dir die immer so zufällig über den Weg laufen. – Einfach toll, wie in diesen Filmen unsere Sehnsucht nach Frieden, Gerechtigkeit und gegenseitigem Vertrauen ohne große Worte sichtbar gemacht wurden. Oft genug musste ich mir nach so einem Film mal eben eine Träne aus den Augen wischen.
  • Und nicht zuletzt möchte ich dir danken für dein vielfältiges Engagement in der Schulseelsorge: Du hast die Tage religiöser Orientierung jedes Jahr mit ganz vielen Ideen bereichert, warst bei den Klassenprojekttagen für die 6er dabei, hast dir immer die Zeit genommen,  mit den Religionslehrern für ein Wochenende ins Kloster Vinnenberg zu fahren, hast dich an allem beteiligt, was die Schulseelsorge an unserer Schule ausmacht. – Ganz herzlichen Dank dafür, und das sage ich jetzt im Namen aller Schüler und Lehrer unserer Schule.
  • Die Schüler möchten sich jetzt noch mit einem kleinen Geschenk bei dir bedanken. Sie haben kleine Friedenstauben für dich ausgeschnitten und mit einem guten Wunsch versehen, vielleicht für dein neues Arbeitszimmer.

 

(Ade)



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