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Besuch der Ahauser Tafel

Am Dienstag besuchten die beiden Kurse „Wirtschaft und Gesellschaft“ der Klassen 9 als Abschluss der Unterrichtsreihe „Armut in Deutschland“ die Ahauser Tafel.

Gerade weil Deutschland ein sehr reiches Land ist, überrascht es vielleicht, dass ca. 13 Millionen Menschen in relativer Armut leben, d.h. mit weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens ihren Alltag bestreiten müssen.

Auch die Ahauser Tafel versorgt regelmäßig 389 Menschen mit Lebensmitteln, die sie dort gegen einen geringen Geldbetrag kaufen können. Aber dadurch alleine kann sich die Tafel nicht finanzieren, sie ist angewiesen auf viel Unterstützung durch die Unternehmen, Sponsoren und besonders die Ehrenamtlichen. Auch unsere Schule hat in den vergangenen zwei Wochen bei der Aktion „Hilfe lässt sich stapeln“ viele Lebensmittel beigetragen, die direkt vor unserem Besuch abgeholt wurden.

Die Kunden der Tafel sind unter anderem Alleinerziehende mit ihren Kindern, aber zunehmend auch alte Menschen, deren geringe Rente nicht ausreicht.

Bei unserem Besuch beantworteten zunächst Frau Perl, Koordinatorin der Ahauser Tafel und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Worbs alle Fragen, die sich im Laufe der Unterrichtsreihe ergeben haben. Anschließend durften wir die Räumlichkeiten besichtigen, z.B. das Kühlhaus, den Sortierraum und die Ausgabestelle, so dass wir die im Unterricht besprochenen Aspekte sehr anschaulich und konkret erleben konnten.

Wir bedanken uns bei Frau Perl und Frau Worbs für die sehr schülernahe und informative Führung und für die zahlreichen Lebensmittelspenden der Schulgemeinde der Canisiusschule!

 

(M. Ostendarp und T. Vieten)



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