header
header

Unsere Geschichte

Entstehung und Entwicklung der
Bischöflichen Canisiusschule Ahaus
seit 1897

Am 15. Oktober 1897 beginnt der Unterricht für die ersten zehn Schülerinnen der höheren Mädchenschule am Canisiusstift. Heute besuchen etwa 900 Schülerinnen und Schüler das dreizügige Gymnasium "Bischöfliche Canisiusschule". In der chronologischen Übersicht erhalten Sie genauere Informationen  zur Entstehung und Entwicklung der Bischöflichen Canisiusschule.

1897

Gespräche unter Ahauser Bürgern, Eingaben und Verhandlungen mit dem preußischen Unterrichtsministerium in Berlin und der Königlichen Regierung in Münster verdeutlichen den Wunsch der Ahauser Honoratioren, ihren Töchtern eine gute Bildung zu vermitteln.

"Die Gründung der Schule entsprach dem Wunsche kinderreicher Stadtväter: Vagedes, Helming, Driever, Brandis, Scheele, Oldenkott und Dües. Eine Eingabe einer großen Anzahl Ahauser Bürger beim Unterrichtsministerium blieb ohne Antwort. Da reisten vier hiesige Herren, kurz entschlossen, zur mündlichen Verhandlung nach Berlin, wo sie von dem Dezernenten des Unterrichtsministeriums mit den Worten empfangen wurden: 'Ach so! Sie kommen aus der Stadt mit den vielen Kindern.' Nun stellte sich heraus, dass die vier Herren zusammen 42 Kinder hatten. Das war ausschlaggebend. Die Genehmigung wurde erteilt. Herr Pohlschröder vermittelte die Berufung der Schulschwestern aus Heiligenstadt, wo seine Tochter  Schw. Dorothea weilte." [1]

Am 6. September erteilt die "Abteilung für Kirchen- und Schulwesen der Königlichen Regierung" zu Münster Schwester Maria Germana Ottmann die jederzeit widerrufliche Erlaubnis, eine private höhere Mädchenschule zu errichten.

14.10.1897

Feierliche Einsegnung des Hauses durch den Ahauser Pfarrer Wilhelm Boetel, der den Vorschlag macht, die Schule nach dem vor 300 Jahren verstorbenen Petrus Canisius zu benennen.

15.10.1897

Unterrichtsbeginn mit den ersten zehn Schülerinnen. Vor dem Amtsrichter Schwieters zu Ahaus unterzeichnen die Witwe Anton Triep und die Schwestern Franziska Schlichting und Maria Germana Ottmann einen Kaufvertrag über den Fasanengarten. Das Hauptgebäude wurde von der Familie Triep als Zuckerraffinerie, später als Stärkefabrik genutzt.

03.11.1897

Neben der "katholischen Töchterschule" richten die Schwestern eine Handarbeitsschule ein. Am 3. November beginnt der Unterricht in "Weiblichen Handarbeiten". [2]

1900

Ein pädagogischer Kurs, der mit der Lehrerinnenprüfung vor der Regierungskommisssion in Münster endet, wird angegliedert. Im Herbst 1901 unterziehen sich die ersten vier Schülerinnen mit gutem Erfolg der Lehrerinnenprüfung, im Herbst 1902 bestehen weitere 3 Schülerinnen das Lehrerinnenexamen.

1915

Endlich erhält  das Canisiusstift am 30.07. die langersehnte staatliche Anerkennung als Lyzeum.

Das zehnklassige Lyzeum, das vier Vorschulklassen einschließt, bildet in Preußen die Grundform der höheren Mädchenbildung, es vermittelt die Qualifikation zum Besuch einer zweijährige Frauenschule und eines dreijährigen Lehrerinnenseminars. Für die Lehrerinnenausbildung wird die Schulform Lyzeum durch drei wissenschaftliche Klassen erweitert, in der letzten Klasse verschmilzt das Studium mit dem Unterrichten. Die Ausbildungszeit schließt mit dem Examen ab, und die Prüflinge besitzen die Qualifikation für das Lehramt an der Volksschule. Seit 1926 wird die Forderung nach einer akademischen Ausbildung der Lehrer umgesetzt, es entstehen Pädagogische Akademien, womit die Ausbildung an Seminaren endet.

Der Weg zur Hochschulreife für Mädchen führt über Ausbildungsanstalten, die von der dritten oder vierten Klasse des Lyzeums in fünf oder sechs Jahren diesen Abschluss ermöglichen. In Preußen wird 1923 das Oberlyzeum eingerichtet, das die Hochschulreife vermittelt. Die meisten Schülerinnen, die ein Lyzeum besuchen, verlassen die Schule mit der Mittleren Reife, deshalb führen viele höhere Mädchenschulen nur bis zur Untersekunda, so auch die Einrichtungen der Heiligenstädter Schulschwestern in Ahaus, Geseke, Kassel, Lippstadt, Menden und Xanten.[3]

1923

Die wirtschaftlichen und politischen Probleme des Jahres erschweren das Leben des Hauses und der Schule enorm. Mit der Einführung der Rentenmark gelingt es, die Inflation zu überwinden, die Schule kann jetzt an die lange aufgeschobene Erneuerung der Schulräume denken. Im folgenden Jahr werden weitere Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen durchgeführt. Schulhaus und Turnhalle werden durch einen Zwischentrakt verbunden, eine Pausenhalle wird geschaffen, sowie im oberen Geschoss ein Bibliothekszimmer und ein kleiner Wintergarten mit Veranda. Die Turnhalle wird durch Anbau einer Bühne und Einbau einer Tribüne zum Festsaal für Schulfeiern erweitert.

1925

Der Jubel im Canisiusstift ist groß, denn:

  • am  21. Mai erfolgt die Heiligsprechung des Petrus Canisius und
  • am 25. Mai die Heiligsprechung der Schwester Maria Magdalena Postel, der Gründerin der Ordensgemeinschaft.

1933

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar wird von der Schulchronik ignoriert, erst im Mai erfolgt ein Hinweis auf die Radioübertragung der in Berlin veranstalteten Feierlichkeiten zum 1. Mai, der in diesem Jahr als Feiertag eingeführt wird. Die Namen von NS-Organisationen werden im Zusammenhang mit schulischen Veranstaltungen zunächst vereinzelt, später häufiger erwähnt. (NSLB, NS-Frauenschaft, BDM).

Die Chronik betont die Grundhaltung der Schule klar:

"Der letzte Sonntag im Oktober, der Christkönigstag, schloss die ganze Schule enger zusammen um den eucharistischen König in der Kapelle. Die Feier in der Aula mit ihren Lichtbildern, Liedern und Sprechchören rief allen zu: 'Christus braucht die Jugend.' [4]

1934

In anderthalb Jahren verändert der Nationalsozialismus die Grundlagen des Staates, die Diktatur ist abgesichert und gefestigt. In knapper und monotoner Form vermeldet die Schulchronik NS-Feiertage.

"Am 30. Januar wurde der Jahrestag des Eintritts Hitlers in die Regierung und das Werden des 3. Reiches feierlich begangen. (1935)

"Am 30. Januar wurde der Eintritt Hitlers in die Reichsregierung und das Werden des 3. Reiches festlich begangen." (1936)

Am 20. April 1936 wird der Geburtstag Hitlers vermerkt, auch Hinweise auf Reden vom Reichsparteitag in Nürnberg sind festzustellen.

"Doch das Herz des Lehrenden war nicht dabei. Der Kundige, der zwischen den Zeilen liest, lässt sich nicht täuschen. Zu viele sind der inneren Kriterien. Nie heißt es 'unser Führer' oft nur 'der Reichskanzler' ohne Namensnennung ... . Und doch: Wie sehr müssen die Schwestern, müssen die Lehrenden an dieser Schule in diesen Jahren gelitten haben!" [5]

1939

Die Schwestern verlieren ihre Schulen in Kassel und Heiligenstadt.

1940

Ein amtlicher Bescheid bekräftigt am 16. März endgültig, dass der Abbau der Schule mit Klasse 1 Ostern 1940 zu beginnen habe und dass Ostern 1942 die private Schule aufzulösen und durch eine vierklassige städtische Schule zu ersetzen sei.

Die Aula wird ab April wieder als Lazarett benötigt und mit kranken Soldaten belegt, wobei auch Schwestern und Schülerinnen gemeinsam mit den Pflegeschwestern und Sanitätern sich bemühen, den Soldaten Hilfe zu leisten. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen nach Holland, Belgien und Luxemburg wird zusätzlich eine Verwundeten-Sammelstelle mit 150 Plätzen eingerichtet, die aber nach dem raschen Vormarsch der deutschen Truppen am 20. Mai wieder aufgelöst wird.

Die Westfälische Jutespinnerei und -weberei sucht für die Unterkunft zwangsverpflichteter flämischer Arbeiterinnnen ein Quartier. Die Schwestern vermieten die über der Turnhalle gelegenen Räume an die Firma van Delden, die die baulichen Reparaturen und Instandsetzungen übernimmt. Am 10. Mai treffen die ersten Fläminnen ein.

1942

"Am 11. Juli, dem letzten Schultag, dankten wir durch ein feierliches Hochamt mit Tedeum für alle Gnaden und Wohltaten, die der gütige Gott der Schule seit der Gründung 1897 verliehen hatte. Viele gute Mütter, künftige Frauen aller Berufe sind durch die opferbereite Treue der Schulschwestern herangebildet worden. Mit dankbarer Gesinnung werden hunderte auch noch in späteren Jahren ihrer pflichttreuen Ordenslehrerinnen gedenken. Noch einmal versammelten sich die scheidenden Schülerinnen in der Aula, wo Schwester Oberin M. Gonzaga als Leiterin der Schule warme Worte an sie richtete. Sie beschwor sie, treu zur hl. Kirche zu stehen, möge kommen, was wolle, sie flehte Gott an, den Kindern, von denen sie nun wahren  Herzens sich trennen müsse, ein treuer Hüter und Führer zu sein. [...] Dann gingen die Schülerinnen mit in die Turnhalle, wo die Klassen der städtischen Schule die Flaggenehrung abhielten. Das sollte ein Zeichen sein, dass die bisher von uns betreuten Klassen nun der Städtischen Oberschule eingegliedert sind. Es treten ein 35 Sch. von Kl. 3, 17 von Kl. 4. So schloss am 11. VII. 1942 die Schule der Schwestern der christl. Schulen ihre Pforten, nachdem die Schwestern im Geiste der hl. M. Magdalena 45 Jahre unermüdlich zum Wohle der weiblichen Jugend in Ahaus gewirkt hatten. Wir beten und hoffen, dass einst neues Leben blüht aus den Ruinen. Wann? Das weiß nur der, der die Menschenherzen lenkt wie Wasserbäche." [6]

In der städtischen Oberschule für Mädchen arbeiten unter der Leitung des Dr. Gormann nur weltliche Lehrkräfte, das Pensionat bleibt in den Händen der Schwestern, ebenso die hauswirtschaftlichen Lehrgänge mit 12 Schülerinnen und die Kaufmännische Privatschule mit 36 Schülerinnen.

1943/44

Häufig muss der Unterricht wegen Fliegeralarm unterbrochen werden, Schutz bietet der Luftschutzkeller des Neubaus und zwei Splittergräben im Garten. Die Lehrerinnen und älteren Schülerinnen werden zur Kriegshilfe herangezogen. Auf Grund der Verordnungen zum totalen Kriegseinsatz werden Anfang August 1944 die beiden noch verbliebenen Schulen geschlossen und die Schülerinnen durch das Arbeitsamt für kriegswichtige Aufgaben eingesetzt. Zum Teil verrichten sie in der im Stift eingerichteten Nähstube ihren Dienst.

Die Gefährdung des Hauses nimmt beträchtlich zu. Auf engstem Raum entsteht eine brisante Konstellation: Bahnhof, Jute-, Zündholzfabrik, Bahngleise und das Canisiusstift mit seiner Nutzung für militärische Zwecke, denn mittlerweile sind Wehrmachts- und Parteiorganisationen in das Haus eingezogen. Als im Oktober die Fliegergefahr immer größer wird, werden die Pensionärinnen in die Familien entlassen. Die ersten Bomben fallen am 24. Oktober in der Nähe des Bahnhofs, wo drei Tote zu beklagen sind, zwei ehemalige Schülerinnen werden am 29. Oktober bei einem Angriff auf den Güterbahnhof getötet. Am 26. November wird das Stift Angriffsziel eines feindlichen Fliegers, Tote sind zu beklagen.

1945

Im Februar erfolgen Tag und Nacht Tieffliegerangriffe, die häufig die Jutespinnerei, aber auch die benachbarten Bahnanlagen als Ziel haben. Am 11. März müssen bei einem Luftangriff auf den Bahnhof und die Bahnhofstraße 120 Menschen ihr Leben lassen. Weitere schwere Bombenangriffe zerstören den Bahnhof, ganze Häuserzeilen in der Stadtmitte, das Schloss und die Jutefabrik.

Den schlimmsten und letzten Angriff auf die Stadt Ahaus fliegen die Alliierten am 22. März um 9 Uhr. Die Stadt brennt lichterloh. In der Karwoche rückt die Front näher, bis sie Karfreitagnacht vor den Toren der Stadt steht. Das Artilleriefeuer auf Ahaus und die Verteidigung der Stadt dauern bis Karsamstagabend. Die letzten Einheiten der deutschen Wehrmacht verlassen nach einem mehrstündigen Artillerieduell am Ostersonntag bei Gronau das Kreisgebiet. Nationalsozialistische Herrschaft und Krieg enden für Ahaus.

Unmittelbar nach Kriegsende setzen sich Bürgermeister Ridder, Landrat Sümmermann und Pfarrer Meyer für die Rückgabe der städtischen Schule an die Schwestern ein. Am 3. Dezember kann  der Unterricht aufgenommen werden; 130 Pensionärinnen kehrten zurück, so dass nach der Wiedereröffnung 203 Mädchen die Schule besuchen.

1956-58

Mit einem viergeschossigen Erweiterungsbau soll die große Raumnot behoben werden, gleichzeitig hofft man die Bedingungen für die Anerkennung als Vollanstalt zu verbessern.  Eine in lateinischer Sprache abgefasste Gründungsurkunde wird mit einer Reliquie des hl. Petrus Canisius und je einem Geldstück der Bundesrepublik bei der Grundsteinlegung eingemauert. Am 26. April 1958, am Vorabend des Canisiusfestes, erfolgt die feierliche Einweihung des neuen Schultraktes.

1959

Die ministerielle Erlaubnis zum Ausbau des Progymnasiums zur Vollanstalt wird am 31. Oktober 1958 erteilt. Die Oberstufe des neusprachlichen Mädchengymnasiums wird zum nächsten Schuljahr eingerichtet.

1962

Zwölf Oberprimanerinnen legen im Februar ihre Reifeprüfung ab.

1963

Der "Verein der Freunde und Förderer der Canisiusschule" wird am 9. Oktober  gegründet, im Gründungsjahr verzeichnet der Verein bereits 135 Mitglieder.

1965

Neben den Klassen des neusprachlichen Gymnasiums umfasst die Canisiusschule die Unter- und Mittelstufenklassen der Frauenoberschule. Der Kultusminister erteilt im November die Genehmigung zum Ausbau des Gymnasiums für Frauenbildung zur Vollanstalt. Die erste Oberstufenklasse dieses gymnasialen Zweiges wird Ostern 1966 eingerichtet. Unter Leitung des Dezernenten legen am 2. Mai 1968 die ersten Canisiusschülerinnen des Gymnasiums für Frauenbildung ihre Reifeprüfung ab.

1972

Im Rahmen der Neuorganisation der gymnasialen Bildung erfolgen weitreichende Reformen an der Canisiusschule, die zu einer Enttypisierung des Gymnasiums und Einführung der Differenzierung in der gymnasialen Oberstufe führen; vorbereitend zur Oberstufe erfolgt die Mittelstufendifferenzierung ab Klasse 9.

1973

Nachdem die Elternpflegschaft auf ihrer Sitzung am 1. Februar die Einführung der Koedukation an der Canisiusschule ohne Gegenstimme beschlossen hat, geben Schulträger und Schulaufsichtsbehörde ihre Zustimmung für die Aufnahme von Jungen in die Sexta des neuen Schuljahres. 15 Jungen werden für das Schuljahr 1973/74 angemeldet, im folgenden Schuljahr werden bereits 26 Jungen aufgenommen.

01.01.1975

Das Bistum Münster übernimmt auf ausdrücklichen Wunsch der Ordensgemeinschaften die Canisiusschule als Träger.

1975-1976

Die bedrückende Raumnot führt zur Planung eines Erweiterungsbaues. Der Bau des neuen Schultraktes beginnt im März 1975, bereits im Februar 1976 kann die neue Doppelturnhalle in Betrieb genommen werden. Zwölf Klassenräume, Fachgruppen für Physik, Chemie und Biologie, Sprachlabor, Bibliothek und Lehrerzimmer werden 1976 fertiggestellt. Am 6. November erfolgt die feierliche Einweihung des Neubaues, der rund 4,4 Millionen DM kostet, für die Sporthalle müssen weitere 1,4 Millionen aufgewendet werden.

1977

Schwester Maria Aquina Siemensmeyer übergibt zu Schuljahrsbeginn die Leitung der Canisiusschule an Schwester Adelgundis Pastusiak, die bereits seit 1972 an der Canisiusschule unterrichtet. Die ausscheidende Direktorin übernimmt das Amt der Oberin der Schwesterngemeinschaft.

1982-84

Um die räumlichen Voraussetzungen für ein dreizügiges Gymnasium zu erfüllen, beginnen die Arbeiten für den dritten und letzten Bauabschnitt. Zu den vorhandenen Schulgebäuden werden die Aula mit 350 Plätzen, eine Lehrküche mit Speiseraum, ein Werkraum, ein Zeichensaal, vier Klassenräume, ein Filmraum, Kurs-, Besprechungs- und Verwaltungsräume erstellt. Die Kosten betragen nach eineinhalbjähriger Bauzeit fünf Millionen DM, wobei die Baukostenschätzung leicht unterschritten wird.

Für den neugeschaffenen Haupteingang der Schule gestaltet die Bildhauerin Frau Hilde Schürk-Frisch aus Münster eine Statue des Schulpatrons, des hl. Petrus Canisius.

27.04.1997

400. Todestag des hl. Petrus Canisius. Mit einem feierlichen Festgottesdienst in der Pfarrkirche und einem gemeinsamen Frühstück der Schüler und Lehrer gedenkt die Bischöfliche Canisiusschule am folgenden Tag des Schulpatrons und eröffnet das Jubiläumsjahr aus Anlass des hundertjährigen Bestehens.

02.-10.10.1997

Festwoche aus Anlass der Schulgründung vor 100 Jahren.

28.07.2003

Nach 26 Jahren als Schulleiterin wird Schwester Adelgundis Pastusiak von der Schulgemeinde in beeindruckender Weise     verabschiedet. [7]

Schwester Adelgundis verlässt Ahaus, um in ihrem Orden als Generalassistentin neue Aufgaben zu übernehmen. An der Canisiusschule endet damit die über 100-jährige Tradition der Leitung durch die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel.

12.09.2003

Studiendirektor Ulrich Walters, der bereits seit dem Schuljahr 2002 die Funktion des stellvertretenden Schulleiters ausübte, wird neuer Schulleiter der Bischöflichen Canisiusschule. Gleichzeitig wird Hans-Michael Meyer in das Amt des stellvertretenden Schulleiters eingeführt.


 

Darstellungen der Schulgeschichte:

Bierhaus, August: Heiligenstädter Schulschwestern, 90 Jahre in Ahaus
in: Unsere Heimat, Jahrbuch des Kreises Borken 1987, S. 241  

Bierhaus, August: 90 Jahre Canisiusschule
in: Mosaik, Jahresrückblick 1987, S. 20-27

Bierhaus, August, Das Canisiusstift am Fasanengarten
in: 100 Jahre kirchliche Schulen in Ahaus, Ahaus 1997

Bierhaus, Gisela und August: Die Canisiusschule zu Ahaus
Kurze Darstellung der 1897 von den Schwestern der christlichen Schulen der Barmherzigkeit gegründeten Niederlassung in Ahaus bis zur Übernahme der Schule in die Trägerschaft des Bistums Münster, maschinenschriftliches Manuskript, Ahaus 1975

Brinkmann-Theile, Marita/ Schulte, Karl: Die Chronologie
in: 100 Jahre kirchliche Schulen in Ahaus, Ahaus 1997

Eichhorn, Dr. Heinrich: Blätter aus der Chronik des Canisiusstiftes 1897-1972
in: 75 Jahre Canisiusschule Ahaus, Oktober 1972

Haase, Schwester Lioba Maria: 100 Jahre Ordensschwestern im Canisiusstift
in: 100 Jahre kirchliche Schulen in Ahaus, Ahaus 1997

Nelles, Schwester Margrit: Zur Geschichte der Canisiusschule
in: Festschrift zur Einweihung des Erweiterungsbaues der Canisiusschule Ahaus, 26. April 1958


[1] Ahauser Nachrichten, Bericht vom 15. Oktober 1947, vgl. Hocks, Th., Geschichte der Stadt Ahaus, S. 96/97
[2] a.a.O., Anzeige des Canisiusstiftes
[3] Schwester Lioba Maria Haase, a.a.O.,S. 24/25/31/55
[4] a.a.O.
[5] Eichhorn, S. 19
[6] a.a.O.,1941/42
[7] Münsterlandzeitung vom 29.07.2003


Europaschule

Kurz notiert

HERZLICHE EINLADUNG zum…

LEBENDIGEN ADVENTSKALENDER 2017

  • am Samstag, dem 16.12.2017, um 18.00 Uhr (bis ca. 18.30 Uhr)
  • im TIME OUT der Canisiusschule
  • gestaltet von der Kulturwerkstatt der Klassen 8 und dem vokalpraktischen Kurs der Q1 (Leitung: A. van der Linde)

Nächster Termin

Weihnachtsgottesdienst
20.12.2017

NAWI-Tag
21.12.2017