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Bedeutung und Selbstverständnis des Faches

Stellen wir uns vor, Geschichte sei wie die Bischöfliche Canisiusschule ein riesiges, weit verzweigtes Gebäude, in dem jeder von uns sich irgendwo aufhält und in dem man sich oft auch verlaufen kann. Es hat zahlreiche Stockwerke (Epochen od. Jahrhunderte), Türen und Fenster (Zugänge zu bestimmten Epochen und Ausblicke auf andere), Räume (Völker, Nationen, Staaten), Flure und Gemeinschaftsräume (Verbindungslinien, Gemeinsamkeiten). Damit wir uns in dieser Umgebung heimisch und wohl fühlen können, müssen wir uns erst im „Haus der Geschichte“ auskennen; erst recht, wenn wir mitwirken wollen, es auszubauen oder umzugestalten.

Geschichte vermittelt also vertiefte Erkenntnisse über Strukturen, Entwicklungen, Ereignisse und Persönlichkeiten, die die Vergangenheit geprägt und die Gegenwart beeinflusst haben. Nur in diesem Wissen kann Zukunft erfolgreich gestaltet werden. Gleichzeitig fördert die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit die Bereitschaft, sich mit dem zeitlich und geographisch Fremden und Ungewohnten auseinander zu setzen und ihm mit Offenheit zu begegnen.  Außerdem verdeutlicht und vertieft Geschichte den gesellschaftspolitischen Bereich und ist somit  wichtiger Bestandteil einer grundlegenden politischen Bildung.

 

 

Beitrag des Faches Geschichte zur Persönlichkeitsentwicklung

http://www.last-thursday.de/wp-content/uploads/last-thursday/2009/11/mauerfallg1.jpgDas Fach Geschichte ist ein anspruchsvolles Denkfach, das problematische Sachverhalte und deren differenzierte Behandlung in den Mittelpunkt stellt. Zu der dadurch bedingten Wirkung des Faches Geschichte tragen folgende Charakteristika bei:

Die inhaltliche Dimension. Sie umfasst regional- bzw. landesgeschichtliche Aspekte ebenso wie die deutsche Geschichte und gesamteuropäische bzw. weltgeschichtliche Aspekte.

Methoden- und Medienkompetenz sowie Wissenschaftliches Arbeiten ermöglichen die zielgerichtete Erschließung der Vergangenheit und die ausgewogene Behandlung der Gegenwart und bildet die Grundvoraussetzung für rationales Argumentieren.

Verständnis für die unterschiedlichen Lebensformen und Mentalitäten der Menschen in vergangenen Zeiträumen und für fremde Kulturen der Gegenwart. Dies ist die Voraussetzung für wertgebundene Toleranz gegenüber dem Neuen und Anderen. Kenntnis politischer Systeme und besonders der demokratischen Strukturen führt zur Wertschätzung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und eines geeinten Europas. 

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