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Chemiker schnuppern Hochschulluft

 

Erstmals nahm der Grundkurs Chemie der Jahrgangsstufe 11 im Februar 2011 an einem Praktikumstag an der Fachhochschule Münster, Abteilung Steinfurt teil. Die Hochschule - fast nur einen Steinwurf von unserer Schule entfernt – bietet die Möglichkeit einer Begegnung mit der modernen Naturwissenschaft und Technik.

Der Dekan Herr Prof. Dr. Weiper-Idelmann begrüßte die Schülerinnen und Schüler mit einem freundlich-informativen Vortrag über die Studienmöglichkeiten im Bereich der Chemieingenieurwissenschaften in Steinfurt. Anschließend führten die Kursmitglieder zu zweit oder in Kleingruppen von bis zu vier Personen Experimente durch, die aus zeitlichen oder technischen Gründen nicht in der Schule durchgeführt werden können. Im Labor für Organische Chemie wurden u.a. verschiedene Ester synthetisiert und gereinigt, die durch ihre unterschiedlichen, aromatischen Gerüche die Nasen praktisch bestachen. Die Entwicklung eines technischen Prozesses zur Herstellung eines Rapsöl-Methylesters als Treibstoffersatz stand im Zentrum der Arbeiten im Labor für Chemische Reaktionstechnik. Im Labor für Instrumentelle Analytik wurden verschiedene Wasserproben zunächst aufgearbeitet und mit modernsten Analysegeräten anschließend untersucht. Ein wie von Zauberhand schwebender Metallring über flüssigem Stickstoff konnte u.a. im Labor für Anorganische Chemie bewundert werden. Während der Experimentierphase wurden die Lernenden sehr nett und kompetent von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs Chemieingenieurwesen betreut.

Beim Besuch in der Mensa konnte man sich nach den anstrengenden Laborarbeiten stärken, Erfahrungen austauschen und einen kleinen Vorgeschmack auf das Leben an einer Hochschule bekommen.

Im Abschlussgespräch mit Prof. Dr. Weiper-Idelmann hatten die Lernenden noch einmal Gelegenheit, den Tag zusammenzufassen, Highlights zu präsentieren und offene Fragen zur Hochschule zu klären.

Dieser gelungene Praktikumstag stellt hoffentlich den Beginn einer langfristigen Kooperation zwischen der Canisiusschule und der Hochschule in Steinfurt dar, denn er bereichert nicht nur die schulische Arbeit, sondern gibt den Schülerinnen und Schülern Impulse, ihre Kompetenzen stärker zu erkennen und zu nutzen. Wer weiß - vielleicht befinden sich ja einige zukünftige Studierende der Chemieingenieurwissenschaften oder verwandter Fachbereiche unter den Kursmitgliedern.

 

Diana Meßling

 

 

Canisiusschüler im Chemiepark Marl (24.06.2013)

 

Einen Einblick in einen modernen Industriestandort konnte sich der Chemiekurs der EF im Chemiepark Marl verschaffen.

Neben dem Besuch der Ausbildungsabteilung befasste sich der Kurs schwerpunktmäßig mit der Biodiesel-Herstellung. Das Unternehmen Natural Energy West GmbH (NEW) produziert am Standort Marl in einer der größten Anlagen Deutschlands rund 250.000 Tonnen Biodiesel pro Jahr, der eine umweltfreundliche Ergänzung zum herkömmlichen Diesel darstellt. Der Betriebsleiter Dr. F. Kohl erläuterte den Schülerinnen und Schülern u. a. mit Hilfe eines Modells sehr kompetent und verständlich die Funktionsweise der komplexen Anlage zur Umwandlung von Rapsöl in Biodiesel. Als wertvolles Nebenprodukt entsteht bei der chemischen Reaktion Glycerin, das gereinigt in Pharmaqualität vermarktet wird.

Eine Rundfahrt durch den etwa 6,5 km2 großen Chemiepark rundete den Besuch ab. Hier beeindruckten sicherlich das weit verzweigte Rohrleitungsnetz und die Vielfalt der in den ca. 30 verschiedenen Betrieben hergestellten Produkte.

 

Diana Meßling

 

 

Genetischer Fingerabdruck - Exkursion des Bio-Lks zum MEx-Lab in Münster

 

Am 11.02.2014 besuchten 20 Schülerinnen und Schüler des Bio-Lk`s der Jahrgangsstufe Q1 der Bischöflichen Canisiusschule das MExLab (Münsters Experimentierlabor)  Chemie an der die Westfälische Wilhelms-Universität.

Im Studierendenlabor des Biochemischen Instituts konnte jeder Teilnehmer eigenes Erbmaterial aus Mundschleimhautzellen zunächst isolieren, dann einen Teil davon durch die PCR (Polymerase chain reaction) vervielfältigen und schließlich durch eine Gelelektrophorese auftrennen. Ziel war es, mittels eines Gens im Rahmen eines optimierten Versuchsablaufs innerhalb von 4,5 Stunden das genetische Geschlecht der Nachwuchsforscher zu bestimmen.

Versuche zur Genetik können im Unterricht  meist nur theoretisch behandelt werden. Dies hat einerseits zeitliche Gründe, zum anderen besitzt die Schule aus Kostengründen nicht die modernen analytischen Geräte, wie z.B. einen Thermocycler, für derartige Versuche. Das Praktikum im Schülerlabor stellte somit eine willkommene Abwechslung im Schullalltag und eine sinnvolle Ergänzung zum Lehrplan dar.

Für die schulische Vorbereitung des Versuchsnachmittags wurde dem Kurs vom Institut der Biochemie ein Skript zur selbständigen Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Somit konnte die Zeit im Labor effektiv für die Experimente genutzt werden.

Ausgestattet mit Kitteln und Schutzbrille wurden die Lernenden in Kleingruppen sehr kompetent von Doktoranden des Fachbereichs Chemie an die ihnen bisher nur theoretisch bekannten Methoden und Geräte herangeführt. Während der praktischen Arbeit konnten zudem jederzeit weiterführende Fragen gestellt werden, die sofort fachkompetent beantwortet wurden.

Abschließend wurden die mit Spannung erwarteten Versuchsergebnisse gemeinsam ausgewertet, wobei die Resultate in ihrer Präzision beeindruckten – und zum Glück auch den Erwartungen entsprachen.

Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen spannenden und auch anstrengenden Tag an der Universität in Münster und erhielten so einen ersten Einblick in den Hochschulalltag im Bereich der Naturwissenschaften.

 

Diana Meßling

 

 

Simulation von Augenerkrankungen 

 

Bei einem Besuch der Augenklinik Ahaus am 02. 07.2014 konnte der Biologie-Lk der Q1 erfahren, wie schwierig es sein kann, einen bestimmten Geldbetrag aus dem Portemonnaie herauszusuchen, wenn man z.B. am grauen Star erkrankt ist. 

Zu Beginn der Veranstaltung gab Dr. med. Matthias Schmidt zunächst in einem sehr informativen Vortrag einen Überblick über die Anatomie und die Funktionsweise des Auges, bei dem der im Unterricht behandelte Stoff wiederholt und vertieft werden konnte.  Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit im Rahmen eines Simulations-Pacours die mit verschiedenen Augenerkrankungen verbundenen Einschränkungen zu erfahren. Die Fachberaterin für Menschen mit Sehbehinderungen Sabrina Ibing stellte ergänzend hierzu sehr engagiert und anschaulich verschiedene Alltagshilfsmittel für sehbehinderte Menschen vor. Sprechende Wecker, Stifte oder Lesehilfen können erheblich dazu beitragen, dass die Patienten mit einer Seheinschränkung ihren Alltag weiterhin selbstständig bewältigen können.

 

Diana Meßling

 

 



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