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Einmal über den großen Teich

 

Mittlerweile ist es schon gut ein Jahr her, dass ich aus den USA zurückgekehrt bin - doch mir kommt es vor, als wäre es erst gestern gewesen.

Angefangen hat alles damit, dass meine Cousine auch ein Auslandsjahr verbracht hatte und irgendwie wurde ich mit dem „Reisefieber" angesteckt. Das Ziel meines Schüleraustausches stand für mich bereits fest: Ich wollte gerne ein High-School Jahr in den USA verbringen, in dem Land „ unbegrenzter Möglichkeiten". Dieses Land mit ihrer Facettenvielfalt faszinierte mich und fasziniert mich immer noch.

Nun stand ich vor einer Reihe schwieriger Entscheidungen, denn die Vielfalt an Programmen und Anbietern ist einfach grenzenlos. Aus diesem Grund besuchte ich die Jugendbildungsmesse JUBI, welche jedes Jahr im November in Münster stattfindet. Dort erhielt ich zahlreiche Informationen über diverse Organisationen, Länder und Finanzierungsmöglichkeiten. Doch in diesem Überschuss an Informationen stellte sich bereits das erste Problem dar: Welche Organisation eignet sich am besten für mich? Schließlich entschied ich mich für TASTE, eine Organisation mit Sitz in Hannover. Im Wirrwarr der vielen Infos fiel mir ihr Prospekt sofort auf: Das schwarz-weiß gedruckte Info-Heft enthielt keinerlei Fotos, sondern überzeugte allein durch Fakten und Tatsachen. Auch ist es eine recht kleine familiäre Organisation, welche jedes Jahr nur 150 Schüler und Schülerinnen aufnimmt. Man ist „keineswegs nur eine Nummer", sondern jeder Mitarbeiter kennt die Schüler mit Namen. Außerdem wird sehr viel Wert auf persönliche Beratung und individuelle Betreuung vor, während und auch nach dem Auslandsjahr gelegt. Also füllte ich die Bewerbung aus und gut eine Woche später erhielt ich bereits einen Anruf, woraufhin wir einen Termin für das Vorstellungsgespräch vereinbarten. Dann ging auch alles ganz schnell und nachdem ich angenommen wurde, schickte mir TASTE eine Bewerbungsmappe für die Partnerorganisation CHI in den USA. Ich musste viele Zettel ausfüllen und Briefe an meine zukünftige Gastfamilie schreiben sowie eine Fotocollage erstellen, denn auf der Grundlage dieser Formulare sucht die Gastfamilie ihren Schüler bzw. ihre Schülerin aus. Drei Wochen später hatte ich auch schon eine Gastfamilie! Für das nächste Jahr wohnte ich in Fresno, Kalifornien und war das dritte Kind der Familie Isaak.

Es war definitiv das beste Jahr meines Lebens mit zahlreichen Erlebnissen und Erfahrungen. Meine Gastfamilie war total herzlich und hat mich wie ihr eigenes Kind behandelt. Sie haben mir ermöglicht viel von Kalifornien zu sehen... Es war einfach traumhaft und ich habe das gute Wetter genossen. Einmal eine amerikanische High-School zu besuchen war schon etwas besonderes, denn man merkte den ..School-Spirit" in besonderer Weise. Außerdem gab es dort ein riesiges Angebot an Schulmannschaften (American Football, Cross Country, Cheerleading, etc.). In Amerika ist halt alles „ eine Nummer Größer": die Autos, die Schulen, das Essen, ... Insgesamt hat das Jahr mir super gut gefallen; ich habe neue Leute kennen gelernt, die ich mittlerweile zu meinen engen Freunden zählen kann, eine Menge erlebt und bin selbstständiger geworden. Ich würde sofort wieder an einem Schüleraustausch teilnehmen und kann dies nur jedem empfehlen!

Jessica Uhling

www.tastenet.de

www.weltweiser.de

www.ausgetauscht.de

 



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