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Unsere Reise ins Sauerland

Klassenfahrt 5c Sorpesee 22.05.2017-24.05.2017

Tag 1

Durch den Bus, der uns schon 2 Stunden fuhr, schallte laute Pop-Musik aus einer kleinen Musikbox zu der wir mehr oder weniger mitsangen. Naja, oder eher mitschrien. Dann, nach einer kurzen Fahrt, sahen wir ihn- den Sorpesee, wie er glitzernd vor uns lag. Als wir alle damit fertig waren, den See zu bestaunen, kamen wir an der gelb angestrichenen Jugendherberge bei strahlendem Sonnenschein an. Wir schleppten unsere Koffer ein paar Stufen und setzten uns auf die Bänke, die im Schutz des Schattens standen. Endlich, jede Zimmergruppe bekam ihre Schlüssel und wir lonnten einen ersten Blick in unsere wunderschönen, gutgepflegten sowie gemütlichen Zimmer werfen und das Gepäck abstellen. Das Mittagessen stand an: 3 verschiedene Arten von Nudeln und Soßen (Alla Carbonara-Soße, Tomatensoße und Bolognese). Nach einer kurzen Mittagspause waren wir alle voll aufgeladen mit Vorfreude, wie ein Handy, dass gerade vom Ladekabel abgezupft wird, denn wir würden eine tolle Kanutour machen. Alle 3 Gruppen eingeteilt? Alle Schwimmsachen und Rettungswesten an? Gut, dann kann es losgehen.  Jedes Kanu rief halbwegs im Gleichtakt ihren Schlachtruf, der z.B.  ,, hoch-runter…“ oder ,,Hai-Fisch“ lautete. Jeder wollte gewinnen, doch trauriger Weise mussten wir akzeptieren, dass es keinen Gewinner gab. Nach der Kanutour spielten die drei Gruppen Teamspiele mit- und gegeneinander und traten in kleineren Wettbewerben an. Die Spiele unterstützten uns beim gemeinsamen Lösungen finden und zusammenhalten.

Der Abend versprach viel: 1. Punkt auf der Liste: Oxford vs Cambridge.

Ein Challengespiel, in dem immer zwei Leute aus „Oxford“ und „Cambridge“ gegeneinander antreten müssen. In einer entspannten Atmosphäre verbrachten wir den restlichen Abend mit einem Lagerfeuer, Stockbrot, am Seeufer sitzend, Fußball  oder Tischtennis mit einem Fußball spielend. So ließen wir den Tag harmonisch ausklingen.

 

Tag 2

Am nächsten Morgen, weckte uns kein Wecker, sondern die nette Stimme von Frau Giebing oder Frau Schulte. Noch nicht jeder hatte richtig ausgeschlafen, aber irgendwann musste der Tag ja auch beginnen. Und zwar mit Salat, Brot oder Marmelade beim Frühstück. Danach kam auch schon das große Chaos. AMEISEN im Jungenzimmer. ( Cornelius, Julius…) Es dauerte dann eine ganze Zeit, die ganzen Ameisen zu beseitigen, doch nun konnte es schließlich losgehen zur Sorpetalsperre. Als erstes schauten wir einen Film und dann gingen wir in die Talsperre hinein. Oh, war das aufregend (und ein KLEINES bisschen unheimlich). Überall diese Tunnel und Gitter und Rohre. Als wir wieder draußen angekommen waren, gab es erstmal ein bezauberndes Klassenfoto und eine kleine Pause auf der blühenden Weide am Stausee, bis wir dann wieder zurück zur Jugendherberge wanderten. Dort gab es dann ein leckeres Mittagessen. Dann fand eine Mittagspause statt.

Nachmittags stand ein Floßbau in Teams auf dem Plan. In kleinen Teams mussten wir ein Floß planen und bauen. Dies erwies sich als nicht ganz einfach. Knoten gingen auf, Kisten hielten nicht und und und. Erst beim Einstieg ins Wasser, wurde manchen Gruppen klar, wie instabil ihre Flöße gebaut waren. Nur ein einziges Floß schaffte es nicht zu kentern. Das war auch gut, denn einer Gruppe war ein Floßteil weggeschwommen und diese Gruppe konnte raus auf den See, es retten und wiederholen. Nachdem alle wieder an Land waren und die Flöße auseinander gebaut wurden.

Am Abend machten wir dann unsere Pizza-Party mit Spiel und Spaß. Die Zimmergruppen bereiteten eine Modenschau zum Motto „Germany´s next Schrott-Modell“ vor und stellten sich einer Jury aus Zimmer 4. Wir spielten außerdem Werwolf und noch viele andere kleine Spiele. Alle gingen müde um 23:30 ins Bett. Entweder sie spielten dann noch Wahrheit oder Pflicht, quatschten oder träumten schon vor sich hin und verschwanden im Heija-Bubu Land.

Tag 3

Am dritten und damit letzten Tag, mussten wir noch früher aufstehen, als am zweiten. Alle packten ihre Sachen und Taschen oder Koffer, räumten auf oder suchten verzweifelt nach verschwundenen Dingen. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zur Dechensteinhöhle, einer Tropfsteinhöhle und bekamen eine tolle Führung. Der Führer erzählte uns, dass in der Höhle riesige Spinnen hausen würden. Damit versetzte er einige von uns in großen Schrecken. Doch es waren ziemlich wenige und kleine Spinnen. Auf dem Rückweg mit dem Bus, hörten wir wieder Musik, spielten Werwolf oder laberten mit unserem Nachbarn. Am Ende der Fahrt, sangen wir dem Busfahrer noch ein kleines Liedchen, deren Zeile immer wiederholt wurde. Dies klang so: „Oh, du lieber Busfahrer, Busfahrer, Busfahrer. Oh , du lieber…“ Dieser meinte nur: „Wenn ihr auch so schön lieb seid, wie ihr singen könnt, dann ist das wirklich ziemlich toll.“ Als alle ausgestiegen waren, fielen fast alle Kinder (die nicht von jemandem mit genommen wurden) ihren Eltern in die Arme. So endeten drei wundervolle Tage mit der Klasse 5c, in denen wir uns noch besser kennenlernen konnten, viel Spaß hatten, neue Erfahrungen gemacht haben und uns schon jetzt auf weitere gemeinsame Unternehmungen freuen dürfen.

 

Von Theresa de Boer, Helen Ohm und Katharina Richter



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