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Spanien 2018

Die lang ersehnte Spanien-Fahrt unserer Jahrgangsstufe EF begann für uns mit dem Treffen an der Schule am frühen Sonntagmorgen um 03:45 Uhr. In diesem Jahr wurden wir, die 42 Spanisch-Schüler, von den Lehrern Frau Gehrmeyer, Frau Lösing und Frau Fastenrath begleitet. Jene Tatsache machte einigen Schülern Mut, da Frau Lösing bis dato auch höchstens die Worte „Hola“, „Sí“ und „Adiós“ geläufig waren. Nach circa 150 Minuten Fahrt mit dem Bus sind wir am Flughafen Eindhoven eingetroffen. Mit einem rasanten Tempo ging es für uns durch die Pass- und Sicherheitskontrollen des Flughafens, bis wir schließlich nur noch zehn Minuten für eine letzte Toilettenpause hatten. Die Aufregung sollte jedoch noch einmal ihren Höhepunkt erreichen, da eine Schülerin auf der Toilette das Fehlen ihres Passes bemerkte. Nach intensiven aber dennoch erfolglosen Durchsuchungen der Koffer, brach die Panik bei der Schülerin und ihren Freundinnen aus. Während die restlichen 41 Schüler inklusive der Lehrer, gebeten wurden das Flugzeug zu betreten, begab sich die passlose Schülerin noch einmal zur Sicherheitskontrolle. Die Stimmung war bereits am Boden, als die Schülerin mit ihrem gefundenen Pass in letzter Sekunde das Flugzeug erreichte.

Nach einem entspannten, zweieinhalbstündigen Flug zum Airport Málaga, wurden jedem zunächst eine Zahl zugewiesen, damit wir an jedem Ort auf der Fahrt einmal durchzählen können, ob auch wirklich alle Schüler anwesend sind. Die Aussprache der spanischen Zahlen von 1 bis 42 sorgte bei wenigen Schülern für Probleme, doch dem Herren mit der Nummer 29 gelang es die gesamte Fahrt uns mit seiner bedingt korrekten Aussprache zu unterhalten. Danach ging es für uns mit dem Bus zur Sprachschule von Benalmádena, denn dort warteten Informationen sowie unsere Gastfamilien auf uns. Wir hatten eine Stunde Zeit unsere Familie und unser neues „Zuhause“ für die nächsten Tage kennenzulernen, denn anschließend trafen wir uns alle wieder an der Sprachschule. Bei strahlendem Sonnenschein liefen wir als Gruppe runter zum Strand von Benalmádena. Dort trennten sich unsere Wege, denn wir hatten für die nächsten Stunden Freizeit. Abends an der Sprachschule angekommen, erwarteten uns unsere Gastfamilien, wobei so manche Schülerinnen nach zehn Minuten bemerkten, dass sie bei der falschen Gastmutter mitgegangen waren. Nachdem sich auch wirklich jeder mit den Gastfamilien vertraut gemacht hatte, konnte beruhigt im neuen „Zuhause“ gegessen und geschlafen werden.

Am zweiten Tag trafen wir uns an der Ecke der „Essensmeile“. Mit dem Bus ging es in die touristenreiche, spanische Gemeinde Nerja. Neben den zahlreichen beeindruckenden Fotos, die wir auf dem „Balcón de Europa“ machten, lernten wir gleichzeitig etwas über die Geschichte der Stadt.

Im Mittag besichtigten wir die „Cueva de Nerja“ (Höhlen von Nerja). Die zunächst klein erscheinenden Tropfsteinhöhlen, wurden mit der Zeit unfassbar groß und beeindruckend. Voller Enthusiasmus strotzend fuhren wir wieder zurück nach Benalmádena, denn dort erwartete uns unser erster Unterricht. Die anfänglich, misstrauischen Reaktionen auf die Existenz von Unterricht während der Fahrt, lösten sich nach drei Stunden attraktivem Unterrichtsprogramm größtenteils auf. Um 18:30 kehrten wir mit vielen neuen Eindrücken in unsere Gastfamilien zurück.

Am nächsten Tag ging es hoch in die Berge nach Mijas, die „weiße Stadt“. Dort wurde uns viel über die Stadt erzählt. Auf dem Plan standen außerdem das alt-christliche Museum, die Stadtkirche und ein kleines Museum im Stadtzentrum. Zum Abschluss hatten wir Schüler wieder eine Stunde Freizeit in der Innenstadt von Mijas. Am Nachmittag hatten wir dann, wie am vorherigen Tag, Unterricht und schließlich endete für jeden von uns der Tag in der Familie.

Am Donnerstag änderte sich der Tagesablauf. Wir hatten morgens Unterricht und durften am Mittag die andalusische Essenskultur in der Sprachschule kennenlernen. „Paella“ stand auf dem Speiseplan. Zum Nachmittag hin fuhren wir mit der Bahn in die Großstadt Málaga. Die Stadtbesichtigung wurde vom weitergewählten Spanisch-Kurs vorbereitet. Die Schüler hielten kleine Vorträge über die Geschichte Málagas oder über die allgemeinen Infos zur andalusischen Metropole. Unsere Besichtigungsziele: „Santa Iglesia Catedral Basílica“, „La Alcazaba“ und der Hafen von Málaga. Im Anschluss wurde bis in den späten Nachmittag fleißig eingekauft und gegessen. Doch das Highlight stand noch bevor. Die Abschlussfeier alias „Fiesta“ an der Sprachschule stand auf dem Programm. Mit anderen Schülern aus Amerika, Italien und Deutschland wurde gesungen, gefeiert und getanzt. Um 23:30 Uhr trafen alle Schüler erschöpft und müde in den Familien ein.

Am letzten Tag stand noch einmal die Sprachschule am Morgen an. Nach den drei Unterrichtsstunden, hatte es jeder geschafft. Jeder hielt sein verdientes Zertifikat in der Hand. Daraufhin trafen wir uns noch ein letztes Mal zum Abschieds- und Kulturen-Essen. „Tapas“ und weitere spanische Delikatessen standen auf dem Speiseplan. Mit einem mehr oder weniger gesättigten Gefühl machten wir uns auf in die abschließende Stadt-Rallye von Benalmádena, welche noch einmal für viel Freude sorgte. Unser Endziel: Der Strand von Benalmádena. Bei strahlendem Sonnenschein und 20 Grad genossen wir noch ein letztes Mal das gemeinsame Beisammen sein. Ganz nach dem Motto „Man muss gehen, wenn es am Schönsten ist“ verließen wir gegen Abend die Stadt Benalmádena und schließlich mit dem Flugzeug Spanien. In Amsterdam angekommen, ging es mit dem Bus zurück in die geliebte Heimat. Für die „Einschlaflieder“ im Bus sorgten die Jungs mit ihren „zärtlichen Stimmen“, welche bedauerlicherweise nicht alle zum Schlafen brachten. Trotz mancher Genervtheit und Müdigkeit der Schüler auf dem Rückweg bleibt allen Spaniern diese Fahrt als äußerst positiv in Erinnerung. Die Schüler untereinander inklusive der Lehrer haben eine tolle Gemeinschaft gebildet und konnten die spanische Sprache und Kultur innerhalb von fünf Tagen bestens verinnerlichen. In einem Punkt waren wir Schüler uns am Ende der Fahrt alle einig: Die Spanien-Fahrt 2018 bleibt uns als eine der besten, spannendsten und hilfreichsten Fahrten in unserer Schullaufbahn in Erinnerung. ¡Adiós, España!

 

Leandra Mels u. Henry Einck

 

Hier sehen Sie das Videoprojekt zu Malaga 2018

 

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