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Lehrer-Urgesteine gehen in den Ruhestand

Mit den Oberstudienräten Gisela Schmidt, Hans-Jörg Adams und Heinrich Walters verabschiedete das Kollegium der Bischöflichen Canisiusschule am Donnerstag drei Lehrer-Urgesteine, die durch ihre jahrzehntelange, wertschätzende pädagogische Arbeit Schülergenerationen ausgebildet und geprägt haben. Insgesamt 113 Dienstjahre haben die beliebten Lehrer und Kollegen für die Schule geleistet und dabei an deren Entwicklung in verschiedenen Bereichen maßgeblich mitgewirkt.

 

Schulleiter Ulrich Walters würdigte in seinen Ansprachen die Arbeit der drei Kollegen ebenso wie deren menschliche Qualitäten. Sie blieben als sehr engagierte, hochangesehene Lehrer in Erinnerung, für die die Schüler stets im Zentrum ihres pädagogischen Handelns gestanden hätten. Auch die Bedeutung der künftigen Pensionäre für das Miteinander im Kollegium könne nicht hoch genug eingeschätzt werden. Als Abschiedsgeschenk überreichte der Direktor der Canisiusschule den Kollegen eine persönlich hergestellte und individuell gestaltete Süßigkeit, die jeweils fachliche oder persönliche Vorlieben der Ruheständler thematisierte.

Die Fachschaftskollegen der angehenden Ruheständler machten mit ihren teils hochkreativen und humorvollen Beiträgen die Verabschiedung zu einem bunten Reigen der Erinnerungen und Würdigungen. Ob ein selbstgeschriebenes Sonett, eine Runde ‚Dalli Klick‘, Fotomontagen,ein dialogisches Rollenspiel, eine Kunstaktion, der wortgewandte Vortrag oder die Rückschau auf gemeinsame Zeiten in fließendem Latein, alle Programmpunkte drückten Hochachtung aus, spielten auf liebevolle Art und Weise mit Eigenarten der Kollegen und verwiesen auf deren Leistungen.  

Frau Gisela Schmidt – Lehrerin für die Fächer Englisch/Erdkunde und seit September 1977 an der Canisiusschule – wird neben ihrem fachlich sehr fundierten, modernen Fachunterricht unter anderem für die vorbildliche Organisation und Durchführung der Englandfahrt der siebten Klassen in Erinnerung bleiben. Viele Schüler konnten auf diese Weise England erleben und ihre fremdsprachlichen Kenntnisse vor Ort anwenden. Pionierarbeit leistete sie zudem mit dem Angebot eines bilingualen Projektkurses Englisch/Erdkunde in der Qualifikationsphase, der die Schüler zu wissenschaftlichem Arbeiten in der Zielsprache anleitete und sehr beachtliche Ergebnisse vorweisen konnte. Nicht zuletzt machte sich Frau Schmidt als Klassen- und Stufenleiterin einen Namen.

Herr Hans-Jörg Adams kam 1982 als Lehrer für die Fächer Englisch und Kunst nach Ahaus und engagierte sich in den folgenden dreißig Jahren als Klassenleitung. Die ideale Schule ist für Herrn Adams die, in der die „Schüler [und] deren kreative Fähigkeiten in jedem Fachbereich, in jeder Stunde und von jedem Lehrkörper gebildet und gefördert werden.“ Kleine Systeme mit einer intakten Erziehungspartnerschaft förderten diesen Prozess. In den neunziger Jahren war Herr Adams die treibende Kraft hinter einem Schulaustausch mit einer irischen Schule. Er zeichnete sich darüber hinaus als Brandschutzbeauftragter und Verantwortlicher für das Krisenmanagement der Schule aus, entwickelte neue Konzepte und ließ den Notfall immer wieder proben.

Herr Heinrich Walters, seit September 1979 an der Canisiusschule, engagierte sich in besonderer Weise in den Mitwirkungsgremien. Er war langjähriger Vertreter in der Schulkonferenz, Mitglied des Lehrerrates und der Mitarbeitervertretung der Canisiusschule. Als Klassenlehrer und Fachlehrer für Latein und Erdkunde (zusätzlich auch Sozialwissenschaften) schätzten ihn die Schüler für seine Zuwendung und sein fachliches Wissen. Die liebevolle Bezeichnung „Bücher-Walters“ weist auf seine Tätigkeit im Bereich der Bücherbeschaffung und Bücherverwaltung hin, die mit äußerster Gewissenhaftigkeit und großartigem Engagement ausgeübt wurde. Heinrich Walters war zudem Verantwortlicher für die Schülerlotsen und leistete so einen wichtigen Beitrag zur Verkehrserziehung.

 

Zuvor war mit Frau Barton, die 2010 die Leitung in der Mittagessensausgabe übernommen hatte, ein engagiertes Mitglied der Elternschaft verabschiedet worden. Sie war die gute Seele in der Mensa, kannte alle der über 100 Helferinnen und konnte perfekt organisieren. Neben der umfangreichen Vorbereitung der Essensausgabe war sie während der Essensausgabe am Kontrollbildschirm und konnte stets alle Fragen klären. Ihr Anliegen war es, dass sich die Kinder beim Essen wohl fühlten und in Ruhe essen konnten. Nach der Essensausgabe hat sie mit den Müttern und Helferinnen Mittag gegessen und alles für den nächsten Tag wieder hergerichtet. Herzlichen Dank!

 

(Ade)



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