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Internationale Biologie Olympiade

Henning Hassels erfolgreich

Im vergangenen Jahr habe ich, Henning Hassels (Q1 2017/'18), bei der IBO (Internationale Biologie Olympiade teilgenommen. Dabei habe ich es geschafft die erste Runde mit 49,00 Punkten zu bestehen und bin mit dieser Punktzahl auf dem landesweit 60. Platz und bundesweit 286. Platz von 1524 Teilnehmer(innen) gelandet. In dieser Runde sollten in Einzelarbeit komplexere Sachzusammenhänge aus allen Bereichen der Biologie selbstständig erfasst und zu diesen Bereichen Aufgaben (unter anderem auch eine praktische Aufgabe) durchgeführt/beantwortet werden. In der zweiten Runde, welche ich mit 36,5 Punkten abgeschlossen habe und damit auf den 274. Platz von 632 Schüler(innen) gekommen bin, habe ich leider nicht genügend Punkte sammeln können, um noch in die dritte Runde zu kommen. In der zweiten Runde musste eine zwei Zeitstunden lange Klausur geschrieben werden, in denen ein Teil aus Multiple-Choice-Aufgaben und ein Teil aus anderen Aufgabentypen bestand. Die Schwierigkeit bzw. das Anforderungsniveau dieser Aufgaben ging deutlich über das normale Schulniveau hinaus.

In der dritten Runde wird bundesweit zentral eine Klausur mit 80 Multiple-Choice-Aufgaben und mehreren komplexen anderen Aufgaben über vier Zeitstunden geschrieben. Dazu sind auch noch drei komplexe praktische Aufgaben durchzuführen und zu beantworten. Auch die vierte Runde ist so ähnlich aufgebaut, wobei natürlich das Anforderungsniveau von Runde zu Runde steigt. Die vier Besten aus der vierten Runde vertreten dann Deutschland bei der international durchgeführten letzten Runde.

Ich wurde schon öfters gefragt, wie und warum ich mich dazu motivieren kann bei diesem Wettbewerb mitzumachen, obwohl alles nur zusätzliche Arbeit sei. Dazu kann ich sagen, dass es mir nicht direkt leicht fiel diese Frage zu beantworten, dennoch: Mein Interesse an Naturwissenschaften und besonders der Biologie ist vergleichsweise sehr groß, weswegen es mir überhaupt nichts ausmacht mir selbstständig neue Sachverhalte anzueignen, obwohl sie nicht direkt für den Biologieunterricht in der Schule relevant sind. Zudem habe ich Spaß daran neue Erkenntnisse in diesen Bereichen zu gewinnen und somit die Materie der Biologie besser zu verstehen.

Ich kann es nur jedem Schüler und jeder Schülerin aus den Jahrgangsstufen 9, EF, Q1 und Q2, die keine Abneigung gegen Biologie verspüren, empfehlen es einfach mal auszuprobieren bei diesem Wettbewerb mitzumachen. Auch wenn man nicht in die zweite Runde kommen sollte, ist es trotzdem ein großer Erkenntnisgewinn; insbesondere auch im Hinblick auf die Strategien sich selber komplexere Sachverhalte anzueignen.

Wenn ihr eher an anderen Naturwissenschaften interessiert sein solltet, gibt es diese Wettbewerbe auch für die Fächer Chemie, Physik, und Mathematik. Ähnliche Wettbewerbe finden zudem im Bereich Musik, Informatik und Umwelt statt.

Ich würde mich und genauso sicherlich auch eure Fachlehrer freuen, wenn ich einige von euch motivieren konnte an einem Wettbewerb dieser Art teilzunehmen. Ich werde auf jeden Fall wieder bei der IBO für das Jahr 2019 mitmachen, wobei die erste Runde dieses Frühjahr starten wird.

 

Henning Hassels, Q1



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