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Impressionen von der Englandfahrt der Stufe 7

...geschildert von der Klasse 7b

Ankunft in Dover

Montag, 27.3.17, 17 Uhr

Wir schlendern  über die Fähre, die uns von Calais nach Dover bringt. Der Motor brummt, es riecht nach Benzin. Der Wind zerzaust uns die Haare, die kühle Brise tut gut.  Da ruft jemand: „Da! Die weißen Klippen!“ Und tatsächlich: Vor uns ragen die weißen Klippen von Dover in die Höhe. Ein kleines Mädchen meint: „Mama, da liegt Schnee!“  Uns scheint es, als hätte Harry, der Cliffcleaner, sie extra für uns geputzt. Überall hört man: „Klick, klick!“ In dem Gedränge hat man Schwierigkeiten, den einmal ergatterten Platz mit guter Aussicht zu halten. Handys und Fotoapparate versuchen,  den Anblick von Hafen, Klippen und dem darüberliegenden Dover Castle in die Zukunft zu retten.

Hanna, Julia

 

Ankunft in Whitstable

Allmählich füllt sich der Parkplatz in Whitstable mit den unterschiedlichsten Autos. Im Bus herrscht Gewusel, Anspannung und Vorfreude. Wie werden unsere Gasteltern wohl sein? Eilig werden Getränke, Süßigkeiten, Handys und Stifte in den Rucksack gepackt, Jacken, Mützen und Handschuhe geschnappt. Zwischendurch neugierige, gespannte Blicke durch die Busfenster. „Die möchte ich haben, die sieht nett aus!“, erklingt es laut von vorne. „Ne, guckt mal, da ist eine in einem grünen Auto, die hört ganz laut Musik, die will ich haben!“, ruft jemand von ganz hinten. „Die sieht ja aus wie Adele! , wundert sich ein Junge. Uns schon werden die ersten aufgerufen und verlassen mit klopfenden Herzen den Bus. Auch „Adele“ bekommt für fünf Tage ihre deutschen Gastkinder.

Sophie, Maja

 

Im Museum

„Habt ihr euch schon…“  Doch Frau Laumeyers Stimme wird von einem lauten Schrei übertönt: „Klamotten!“ Und schon rennt die ganze Meute zu den Kisten und greift sich Helm, Hemd, Kleid oder Hose. „Tom, gib mir mal den Hut!“, „Das sieht super aus, Emma!“ „Lilly, kannst du mal ein Foto machen?“ , so rufen alle durcheinander. Tom ist mit allem ausgestattet, was ein Feuerwehrmann vor drei Jahrfunderten so brauchte und versucht Janno aus einem brennenden Haus zu retten. Dann gehen alle weiter, um sich den Rest der Ausstellung „Fire!Fire!“ im Museum of London anzusehen.

Lilly

 

Auf der Themse

Seit einer ganzen Weile schon fahren wir auf der Themse. Doch nun kommt Bewegung in die Menge, Sachen fallen auf den Boden oder die Sitze, Handys werden gezückt, denn um die Ecke erscheint – die Towerbridge! „Click“, „Clack“ und „“Ameisenscheiße“ – jeder versucht ein besonders schönes Bild zu schießen. „Könnt ihr nicht runtergehen! Ich sehe nicht“, erschallt es von weiter hinten. Doch alle bleiben stumpf stehen. Es kommt nur: „Von wegen!“ Gut, dann muss ich mich eben auf den Sitz stellen! Nun kann ich auch die Brücke mit den Autos, Bussen, Motorrädern und Fußgängern gut erkennen.  Ja, die Towerbridge ist wunderschön. Wie ein Teil einer Burg sieht sie aus. Nun dröhnt eine befehlsgewohnte Stimme hinter uns: „Hinsetzen! Alle wieder hinsetzen““ Nach und nach befolgen  alle die Anweisung. Doch was ist das? Nun stellen sich die Lehrer hin und knipsen! Aber man kann sie verstehen, der Anblick ist wirklich einmalig.

Lea, Viviane

 

Im Workshop

„Clap“, ruft Johnny und tatsächlich: Alle klatschen im selben Moment in die Hände. „Very nice. You’re doing very well“. Der Schauspieler vom Globe Theater ist zufrieden mit uns und gibt sofort noch schwierigere Aufgaben. Wir mimen zunächst  Elfen und dann andere Charaktere aus Shakespeares „Midsummer Night’s Dream“. Ruft Johnny  „Helena“,  sagen wir  so gefühlvoll, wie es geht:  „You draw me“ und bei „Demetrios“: „I love thee not“. Nun müssen wir diese „emotions“ auch noch pantomimisch und als Standbild darstellen! Stillhalten ist gar nicht so einfach. „Reiß dich zusammen, keinen Lachflash kriegen , bitte!“ , werde ich aufgefordert. Schon ein bisschen peinlich, aber wir sind ja unter uns und Johnny scheint ganz begeistert von unseren Talenten. „Wow! Powerful!“ Nach der letzten Runde meint er: „You were very good.“ Sehr gut war auch dieser Workshop in Shakespeares Globe.

Lenya, Greta, Edda

 

Andrew and the oysters

Andrew, unser grauhaariger Guide im blauen Sportanzug, führt uns über den Strand von Whitstable. Links neben uns Holzhütten, rechts der Kiesstrand und weit weg, denn es herrscht Ebbe-die  ruhige See. Etwas neblige, salzige Luft und kalter Wind, der uns ins Gesicht bläst. Nun verschwindet  Andrew in einem kleinen Restaurant- Austern holen.

Er hat gesagt, wenn die Jungen eine Auster essen, werden sie zu richtigen Männern. Und wenn Mädchen eine essen, wird ihr Freund wie Shawn Mendes aussehen.  Natürlich glauben wir das nicht, aber …

Da ist er schon. „Ih!“ Die Austern sehen aus wie Quallen mit Spielschleim, den man auf der Kirmes gewinnen kann. Egal. Würge-und Brechreiz überwinden, einfach runterschlucken! So machen es nacheinander alle Jungen aus dem gelben Bus. Pascal nimmt sogar eine zweite . Respekt!

Auch einige Mädchen schlürfen das wabbelige Zeug mit dem starken Meerwassergeschmack. Aber nicht jede bekommt sie runter! Egal, der Versuch zählt.

Das war eine vielleicht einmalige Erfahrung!

Janno, Antonia



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Dienstag, 12.9.: Stufenversammlung der EF in der 1.+2.Stunde (Aula)