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Europäische Verständigung ganz praktisch-medial

Twinspace auf etwinning: ein englischsprachiges Projekt zwischen Portugal und Deutschland

Wie feiern die verschiedenen europäischen Mitglieder eigentlich Weihnachten? Oder Karneval? Gibt’s das nicht eigentlich nur in Deutschland – und natürlich in Venedig? Und wie ist das mit dem Osterhasen? Bringt der überall die Ostereier?

Solche und ähnliche Fragen beschäftigen in diesem Schuljahr die Schüler der 6c der Canisiusschule Ahaus und gleichaltrige Schüler im Instituto Educativo do Juncal in der Nähe von Porto in Portugal. Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, haben die beiden Lehrerinnen der Klassen eine gemeinsame Plattform auf Twinspace auf der europäischen e-twinning-Seite eingerichtet, die es den Schülern ermöglicht, miteinander zu chatten, Dokumente online zu stellen, zu schreiben und zu lesen, Fotos hochzuladen oder sogar per Videokonferenz direkt miteinander zu kommunizieren. Unter dem Titel ‟Crossing intercultural borders - how we celebrate in our country“ befinden sich mittlerweile etliche Texte und Fotos. Im Forum oder im Chatraum können sich die Schüler austauschen.

Weihnachten wird weltweit gefeiert, doch gibt es auch schon in Europa feine Unterschiede: in Portugal ist das traditionelle Weihnachtsessen Kabeljau oder Truthahn, und die Geschenke gibt es offenbar erst um Mitternacht!

Außerdem konnten die deutschen Schüler erstaunt feststellen, dass es auch in Portugal eine karnevalistische Tradition mit Umzügen gibt – Kleinkölle ins Portugiesische transferiert… ;-)

 

Zweimal wurde bisher allerdings – wegen der Traditionen einerseits, aus ästhetischen und sozialen Gründen andererseits – ein anderes Medium gewählt: die Postkarte, selbst gestaltet, farbenfroh und informativ – so erhielten die Schüler kleine Geschenke in der Form der selbst gestalteten Karten. Zuerst zu Weihnachten mit weihnachtlichen Motiven und Informationen zu der Art, wie in Deutschland und Portugal Weihnachten gefeiert wird, dann zu Ostern mit Erzählungen zu der Art, wie die Schüler in ihren Ländern Ostern erlebt haben. Erstaunlich, wie groß die Parallelen allein schon in der Gestaltung der Karten sind, und auch die Feierlichkeiten scheinen ähnlich.

Allerdings gab es auch zu Ostern Unterschiede festzustellen: einige Portugiesen gingen zur Sonntagsschule, ein Begriff, der in der 6c erst einmal geklärt werden musste. Außerdem hat auch in Portugal der Osterkuchen eine besondere Form – nicht die eines Lämmchens, sondern in der Mitte des Kuchens namens folar befindet sich ein gekochtes Ei. Er ist das Geschenk der Paten an ihr Patenkind. Die portugiesischen Eier sind ebenfalls eine Besonderheit: sie bestehen aus Mandeln in Schokolade oder Zucker.

Zwar machte in diesem Falle die „Snail Mail“ ihrem Namen alle Ehre, doch belohnt wurde das Warten mit den wunderschön gestalteten Karten, die die Schüler nach den Ferien in Händen halten konnten:

 

 (Lef)



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